Wissenswertes

Geschichten rund um Webinare und Live Online Trainings

 

Auch wenn die Technik noch nicht ganz rund läuft – Live Online Trainings und Webinare gehören zu den spannendsten und attraktivsten Lernformaten, die der Learning-Markt aktuell zu bieten hat. Und nicht nur das. Auch zur Weitergabe von Informationen, für Marketingveranstaltungen und vieles mehr sind sie geeignet. Allerdings sind seht gute didaktische, methodische und technische Kompetenzen des Veranstaltenden oder Moderators erforderlich, um das Potenzial auszureizen sowie Wissen und Informationen auch wirklich zu transferieren.

Hier finden Sie Wissenswertes zu Didaktik, Methodik und Technik von Live Online Trainings und Webinaren. Dieser Bereich wird kontinuierlich erweitert.










Gut zu wissen

Begrifflichkeiten

Der Begriff „Webinar“ wird fast schon inflationär verwendet. Ursprünglich ist dieses Wort eine Ableitung von „webgestütztem Seminar„. Inzwischen heißt alles Webinar, was im virtuellen Echtzeit-Raum wie Adobe Connect, WebEx, Skype for Business und Co. stattfindet. Um präzise zu kommunizieren, reicht also das Wort „Webinar“ nicht mehr aus. Hier daher einige Präzisierungsbeispiele:

  • Live Online Training (LOT): Webinar zur Schulung einer Gruppe von maximal ca. 12 Lernenden
  • Webkonferenz: Webinar für eine große oder sehr große Gruppe mit eingeschränkten Interaktionsmöglichkeiten
  • Webmeeting: Hoch interaktive Besprechung mit maximal ca. 6 Teilnehmern, auch Online-Meeting genannt.

Historisches

Wie alt sind denn eigentlich virtuelle Klassenzimmer, in denen man auf tolle Art und Weise Webinare geben kann? Was schätzen Sie?

Nun, die ersten virtuellen Klassenzimmer kamen in den 90er Jahren auf. So wurde z.B. 1995 die Firma Centra gegründet, die ein virtuelles Klassenzimmer gleichen Namens auf den Markt brachte. Schnell erkannten große Firmen wie Siemens, Heineken, Novartis, die deutsche Telekom und viele andere den Nutzen des Produkts und begannen mit der Einführung des virtuellen Klassenzimmers in ihren Unternehmen. Centra gründet unter anderem ein sogenanntes „Customer Advisory Board“, in dem verschiedene Firmen zusammenarbeiteten, um die Kundenanforderungen in die Produktentwicklung einfließen zu lassen. 

Heute kenne kaum jemand mehr Centra. Liegt aber nicht daran, dass es das Produkt nicht mehr gibt, auch wenn das Wachstum von Centra ab 2003 stagnierte. Centra wurde von Saba gekauft und ist heute Bestandteil von Saba Learning.

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